• Havel

Fernradwege

Der Europaradweg R1 in Berlin

Der Europaradweg R1 verbindet zwischen Boulogne-sur-Mer und St. Petersburg neun europäische Länder. Mit einer Länge von 3500 Kilometern führt er durch Frankreich, Belgien, Niederlande, Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Estland und Russland.

Zwischen Potsdam und Erkner durchquert der Europaradweg R1 Berlin. Unterwegs gibt es viel Grün, viel Geschichte und die Gegenwart der Hauptstadt zu sehen.


  • Radfahrerin im Treptower Park

Ausflugsziele in Berlin

20 grüne Hauptwege

Berlin bietet ungezählte interessante Orte, die sich weit über die City hinaus im gesamten Stadtraum verteilen, viele von ihnen lohnen die Entdeckung; doch oft bleiben sie unbekannt, nicht nur den Touristen, auch den Berlinern selbst.

Nun kommt etwas hinzu, das diese unbekannte Weite der Stadt zum Klingen bringen könnte – ein Netz von Spazierwegen, das erst im Entstehen begriffen und doch schon erstaunlich weit gediehen ist. Ein Ausflug in spannende Zusammenhänge. Und, vielleicht, in die Zukunft der Stadt.


  • Spiegelung des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in der Fassade des Jakob-Kaiser-Haus

Ausflugsziele in Berlin

Der Spreeweg

Zusätzlich zum bestehenden Radwegenetz wird in Berlin mit den 20 grünen Hauptwegen ein Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer angelegt.

Am Spreeufer entlang, durch Parks und Wälder, vorbei an Schlössern, dem Regierungsviertel, der Museumsinsel und der alten Grenze mit ihren Befestigungsanlagen, verbindet der Spreeweg Charlottenburg im Westen mit Treptow im Osten.


Ausflugsziele in Berlin

Unter den Linden

Die Straße Unter den Linden ist das repräsentative Zentrum des preußischen Berlin. Ende des 17. Jahrhunderts beginnt mit Gründung der Dorotheenstadt der Ausbau vom Reitweg zur Repräsentationsstraße der preußischen Residenz.

Vom Brandenburger Tor bis zum "Forum Friderizianum", mit Oper, Bibliothek und Universität als politisches Manifest Friedrich II, reicht die namensgebende Mittelpromenade der 60 Meter breiten Straße.

An der 1823 eingeweihten Schlossbrücke, endet die Straße Unter den Linden mit der Erinnerung an die Befreiungskriege. Die Neue Wache und das benachbarte Zeughaus, verdeutlichen den Wandel im Umgang mit deutscher Geschichte.

Der westliche Teil der Straße Unter den Linden hat sich seit den Gründerjahren nach 1871 von einer vornehmen Wohnstraße zu einer belebten Geschäftsstraße entwickelt. Heute ist dieser Abschnitt vom Repräsentationswillen des Wiederaufbaus in den fünfziger und sechziger Jahren geprägt.

Der Pariser Platz am Brandenburger Tor wiederum ist die zeitgenössische Interpretation des historischen Vorbilds.


Ausflugsziele in Berlin

Der Spreekanal

Der Spreekanal im Bezirk Mitte wurde als Umflutungsgraben mit dem Mühlendamm angelegt und vor 1650 nördlich bis zur Spree verlängert.

Am Historischen Hafen zweigt er von der Spree ab, umfliesst südwestlich die Fischerinsel, verläuft in Richtung Spittelmarkt, vorbei an Schloßplatz, Zeughaus und Lustgarten zur Museumsinsel, wo er wieder in die Spree mündet.

Seit dem Bau der neuen Mühlendammschleuse 1932–1936 wird der Spreekanal für die Schiffahrt nicht mehr genutzt. Geblieben sind 12 Brücken im historischen Stadtkern Berlins.


  • Mauergedenkstätte Bernauer Straße

Stationen am Mauerweg

Die Berliner Mauer

Der Mauerweg folgt auf 160 km Rad- und Spazierwegen dem Verlauf der Mauer in Berlin und Brandenburg.

Die Bildergalerie zeigt Orte entlang des ehemaligen Grenzverlaufs in Berlin.


Gedenkstätten in Berlin

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist die zentrale Holocaust-Gedenkstätte Deutschlands.

Ein Ort der Information, unterirdisch an der südöstlichen Ecke des Stelenfeldes gelegen, vermittelt das Hintergrundwissen zu den Opfern und den authentischen Stätten des Gedenkens

Das Stelenfeld aus etwa 2700 Betonpfeilern ist Tag und Nacht von allen Seiten her zugänglich. Enge Pfade, unterschiedlich hohe Pfeiler, ein unregelmäßig abgesenketes Gelände und die minimale Neigung der Stehlen, führen schnell zu einem Gefühl der Verunsicherung.

Barrierefreiheit:

Für Behinderte, vor allem für Rollstuhlfahrer, sind spezielle Passagen durch das Stelenfeld markiert.