Die Ebertstraße verbindet den Potsdamer Platz mit dem Reichstagsgebäude. Sie lag fast vollständig im Mauerstreifen.
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, zwischen Ebertstraße und Wilhelmstraße gelegen, ist die zentrale Holocaust-Gedenkstätte Deutschlands.
Ein Ort der Information, unterirdisch an der südöstlichen Ecke des Stelenfeldes gelegen, vermittelt das Hintergrundwissen zu den Opfern und den authentischen Stätten des Gedenkens
Hinter dem Ostportal des Reichstagsgebäudes verliefen die Grenzanlagen der DDR. Das südliche Ufer der Spree gehörte zu West-Berlin, die Wasserfläche war bereits DDR. Der private Berliner Bürger-Verein richtete zum 10. Jahrestag des Mauerbaus 1971 den Gedenkort „Weiße Kreuze“ ein
In das gegenüberliegende Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ist das "Parlament der Bäume gegen Krieg und Gewalt" integriert - mit Mauersegmenten, auf denen Ben Wargin Jahr und Zahl der Mauertoten festhielt. Der Zugang befindet sich neben der Freitreppe zur Spree.
Der 1748 angelegte Invalidenfriedhof grenzt an den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. Genau in dessen Mitte verlief die Sektorengrenze. Ein 180 Meter langer Abschnitt der Hinterlandmauer und des Kolonnenweges, die den Invalidenfriedhof seit 1975 durchschnitten, sind erhalten. Die Ostseite der Hinterlandmauer zeigt die typischen Farbfassung von langgestreckten weißen Rechtecken mit grauer Umrahmung.
Der 1748 eingeweihte Friedhof ist die Ruhestätte des Graf Tauentzien und der Generäle Winterfeldt und Scharnhorst.
Am Grenzübergang Invalidenstraße wurde Günter Litfin am 24. August 1961 beim Durchschwimmen des Humboldthafens erschossen. Er war das erste Opfer an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin.
Die "Sinkende Mauer" im Zentrum erinnert an die 1967 abgetragene Gnadenkirche und den Untergang der Grenzbefestigungen. Der Invalidenpark wurde 1996 bis 1998 von Christophe Girot neu gestaltet.
In der Bernauer Str. verlief die Mauer direkt an den Häusern. Die Grenzanlagen sind in ihrer gesamten Tiefe vorhanden - Grenzmauer, Todesstreifen, Postenweg und Hinterlandmauer. 1998 begrenzten die Kölner Architekten Kohlhoff & Kohlhoff 70 Meter des Grenzstreifens mit zwei sieben Meter hohen Stahlwänden.
Von der Aussichtsplattform im Turm des Dokumentationszentrum Berliner Mauer ist das Gelände gut einsehbar. Dazu gibt es eine ständige Ausstellung, Seminare und thematische Führungen im Außengelände.
Die Versöhnungskirche von Gotthilf Ludwig Möckel wurde 1961 geschlossen und im Januar 1985 gesprengt. An ihrer Stelle steht heute die Kapelle der Versöhnung. (Architekten Rudolf Reitermann & Peter Sassenroth, 2000).
Der Wandel "vom Grenzraum zum Freiraum" (Gustav Lange) war durch die Brachfläche der Grenzanlagen erst möglich geworden. Der Landschaftsarchitekt Gustav Lange integrierte im Park rund 300 Meter der einstigen Hinterlandmauer.
Am 9. November 1989 gegen 22.30 Uhr öffneten Grenzer den Übergang Bornholmer Straße. Die Mauer war gefallen. Südlich der Bösebrücke ist die Hinterlandmauer entlang der Norwegerstraße teilweise erhalten, im Norden reicht Hinterlandmauer fast bis zur Björnsenstraße.