Fernradwege

Der Europaradweg R1 an der Havel

  • Glienicker Brücke
  • Casino Glienicke
  • Jägertor am Krughorn
  • Heilandskirche Sacrow
  • Moorlake
  • Pfaueninsel
  • Pfaueninselchaussee
  • Wannseebrücke

Von Potsdam kommend die Glienicker Brücke überqueren und vor dem Schloss Glienicke, ehemals Gutshof des Jagdschlosses Glienicke, von der Königsstraße links abbiegen (Norden). Der Europaradweg R1 folgt der Havel ca.3,5 km bis zur Pfaueninsel .

Der Haupteingang zum Schloss liegt 300m weiter westlich auf der Königsstr.. Schinkels Löwenfontäne ist von der Straße aus zu sehen.

Hinter einer Mauer liegt der Volkspark Glienike, von Lenné ab 1814 für den Staatskanzler von Hardenberg angelegt. Zwischen 1825-28 baut Schinkel Klein Glienicke für Prinz Karl zur Sommerresidenz aus. Das streng klassizistische Kasino wird mit einem Obergeschoss zum Gästehaus.

Das Jägertor am Krughorn ist der Parkeingang an der Havel. Gegenüber liegt die Sacrower Heilandskirche (1841-44) von Persius, einem Schinkelschüler. (Die Parkordnung erlaubt keine Fahrräder)

Erst am ebenfalls von Persius, in oberbayrischem Stil für König Friedrich Wilhelm IV in einer Havelbucht errichtete Jagdhaus Moorlake, endet der Park Glienike.

Vom Appelhorn aus ist die als romantische Ruine auf der Pfaueninsel angelegte Burg zuerst zu sehen. 1817 heiratet die Tochter König Friedrich Wilhelm III, Prinzessin Charlotte den späteren Zar Nikolaus. Nach einem Besuch in St.Petersburg lässt der König Nikolskoe, ein russisches Blockhaus oberhalb der Havel errichten. 1834 folgt St.-Peter-und-Paul, eine Kirche ebenfalls in russischem Stil.

Die Pfaueninsel ist nur mit einer Fähre zu erreichen. Friedrich Wilhem II errichtet die schon erwähnte "Burg" an der Südwestspitze. Lenné legt ab 1822 einen Landschaftsgarten mit Tierpark an. Mitte des 19.Jh erhält der Berliner Zoo diese Tiere. Die Pfauen blieben auf der Insel. Die Einrichtung der Burg ist original erhalten. Weiter zu sehen sind das Kavaliershaus (Schinkel) und die Meierei an der Nordspitze.(Die Parkordnung erlaubt keine Fahrräder).

An der Südspitze der Pfaueninsel verlässt der R1 das Havelufer. Nach rechts (Osten) in die Pfaueninselchaussee abbiegen, 2,75 km durch den Berliner Forst bis zur Königstraße. Links ab (Osten) durch den Ort Wannsee.

An der Wannseestr. (Norden) liegen das Max Liebermann Museum und das Haus der Wannseekonferenz. Der Weg ist steil, kein Radweg.

Nach der Wannseebrücke links (Nordost) zwischen S-Bhf Wannsee und der Schiffsanlegestelle hindurch, auf dem Kronprinzessinnenweg bis zur Havelchaussee. Der Radweg verläuft ca.5 km paralell zur Straße. (In Wannsee können Sie nochmal Verpflegung direkt an der Strecke finden). Im Grunewald wird das Profil wellig mit Höhenunterschieden bis zu 50 m. Vom S-Bhf Wannsee fährt die S7 nach S-Bhf Messe Nord-ICC. Von dort können Sie am Ufer des Lietzensees zurück auf den R1.

Zum bekannten Strandbad Wannsee vom Kronprinzessinenweg links (nordwest) in den Wannseebadweg abbiegen.